Päonien
Päonien Schmetterling

Rockii Päonien | Pfingstrosen

Wühlmäuse und Päonien

Wühlmäuse scheinen Päonien nicht zu mögen:

Seit vielen Jahren mache ich diese Beobachtungen besonders im Bereich der Rockii Strauchpfingstrosen. Obwohl in den Nachbargrundstücken regelmäßig Schäden an Stauden und Jungbäumen auftraten, blieb der Gartenteil mit den Rockii Päonien bisher frei von Spuren und Schäden durch Wühlmäuse. Nach einem Erfahrungsbericht soll es sogar gelungen sein, das immer wieder hartnäckige Auftreten von Rattenlöchern in einem Vorgarten durch eine flächendeckende Rockii Bepflanzung zu beseitigen. Das Wühlmäuse und evtl. weitere Nager Pfingstrosen meiden, freut natürlich den Päonien Liebhaber (siehe Giftigkeit von Päonien). Mit Päonien allerdings Wühlmäuse aus dem gesamten Garten vertreiben zu wollen, erscheint mir eher die Ausnahme.

Wühlmausbekämpfung auf herkömmliche Weise:

Der Gartenhandel bietet hierfür Giftkörner, Begasungspatronen, Ultraschallgeräte, Quetschfallen oder Ähnliches.

Alternative Methoden:

eingegrabener Eimer als  Falle für Wühlmäuse Eimer als  Falle für Wühlmäuse mit Ablaufschlitz Als Alternative kann man es mit einer bewährten Methode aus dem Forstbereich versuchen. Dabei werden kleine lichtstabile Eimer verwendet (max. 5 Liter, PE/PVC, z.B. aus der Gastronomie). Diese werden ca.10 cm unter dem oberen Rand mit einem Ablaufloch oder –schlitz versehen und danach bis zum Öffnungsrand ebenerdig eingegraben. Um nicht auf den nächsten Regen warten zu müssen, wird der Eimer als Falle für Wühlmäuse sofort mit Wasser gefüllt. Erfahrungen im Forstbereich haben gezeigt, dass besonders nach den nächtlichen oberirdischen Aktivitäten in den Eimerfallen regelmäßig Wühlmäuse zu finden sind. Eine Flucht ist aufgrund des niedrigen Wasserstandes (durch das Ablaufloch) nicht möglich. Meist dienen die so gefangenen Wühlmäuse wiederum anderen Tieren als Nahrung, wie Füchsen, Katzen und sogar Greifvögeln. Die Gefahr, dass dieser Methode auch Kleintiere wie Frösche zum Opfer fallen, sei bei kleinen Eimern gering, berichten wiederum Forstleute.
Meiner Meinung nach sollte man im Hausgarten beim Vorgehen nach dieser Methode berücksichtigen, dass es im Sommer schnell zu Geruchsbelästigungen kommen kann, falls keine regelmäßige Kontrolle der Eimer und Entfernung der Wühlmäuse erfolgt.